|
| ||||||||||||||
|
|
Fieber
Wenn Sie erwachsen sind: Herzlichen Glückwunsch ! Viele Erwachsene bekommen kaum noch Fieber in der heutigen Zeit. Die Ursache ist oft eben nicht Gesundheit, sondern eher Immunschwäche ! Fieber ist meistens ein Zeichen eines intakten und gut reagierenden Immunsystems. Fieber von bis zu drei Tagen ist unkompliziert und sollte nicht künstlich unterdrückt werden. Oft gilt auch die Faustregel: Je höher das Fieber am Anfang, je schneller ist die Krankheit auch durchgeheilt. Fieber löst umfangreiche Immunprozesse aus, die eine Heilreaktion darstellen. Fiebersenkende Medikamente sollten nur dann gegeben werden, wenn starkes Unwohlsein oder starke Schmerzen hinzukommen. Alle fiebersenkenden Medikamente hemmen das Immunsystem und bewirken eine inkomplette Heilreaktion. Die Folge sind Rezidive und nicht vollständig ausgheiltes Gewebe. Bei Fieber welches länger dauert als drei Tage sollten sie den Arzt konsultieren. Auch wenn sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit und eine deutliche Empfindlichkeit gegen helles Licht besteht. Kinder bekommen häufiger Fieber, weil ihr Immunsystem noch besser funktioniert. Auch hier Vorsicht mit fiebersenkenden Medikamenten: Nur bei Schmerzen und deutlichem Unwohlsein. Kinder mit Fieber reagieren frappierend gut auf die unten aufgeführten Homöopathika, wenn man sie in den ersten Stunden der Krankheitsenstehung gibt. In 90 Prozent der Fälle kommt man hier mit wenigen Mitteln aus, die nach der differenzierten Symptomatik eingesetzt werden können. Ein gutes Breitspektrum-Homöopathikum sind VIBURCOL - Zäpfchen. Dazu bei warmen Extremitäten auch Wadenwickel. Tritt dann innerhalb der nächsten drei Stunden nicht eine auffällige Beruhigung zumindestens des seelischen Zustandes oder der Atmung und des Pulses des Kindes ein, ist der Arzt zu konsultieren. Krankheitszustände, die schon einen Tag oder älter sind, sollten ebenfalls bei Bedarf besser durch den Arzt begutachtet werden. Hier ist die Differenzierung der Homöopathika dann oft nur durch den Fachmann möglich, ggf. kommt natürlich im Einzelfall auch mal ein Antibiotikum in Frage. Ein gutes fiebersenkendes Mittel ist Ibuprofen-Saft. Dieser sollte gegeben werden, wenn die Homöopathika nicht wirken und das Fieber beginnt, an 40 Grad heranzusteigen. Dieses Mittel unterdrückt auch Schmerzen und starkes Unwohlsein und kann bei diesen Symptomen dann natürlich auch schon früher gegeben werden.
Symptome zur homöopathischen Mittelwahl: Das Kind hat schnell angestiegenes hohes Fieber und trockene Haut, es ist eher etwas ängstlich und ist mit Kälte, bzw. trockenem kalten Wetter konfrontiert worden. Das Gesicht ist eher etwas gerötet und das Kind hat Durst. Mittel: Aconit C30. Man gibt 5 Kügelchen auf die Zunge, evtl. Wiederholung nach 1 Stunde.
Das Kind hat wie bei Aconit plötzlich höheres Fieber, aber die Haut ist eher etwas feucht und das Kind ist nicht so sehr ängstlich, eher ruhiger. Auch Gesichtsrötung. Das Kind hat eher wenig Durst trotz trockenem Mund. Mittel: Belladonna C30, Gabe wie Aconit.
Das Kind hat Fieber mit eher blassem Gesicht aber leicht geröteten Ohren. Mittel: Ferrum phosphoricum C12, jede Stunde 5 Kügelchen.
Das Kind ist sehr gereizt und will immer getragen werden. Mittel: Chamomilla C30, Gabe wie bei Aconit.
Das Kind ist sehr anhänglich, weint mit Kullertränen, es hat evtl. Ohrenweh. Mittel: Pulsatilla C12, 5 Kügelchen jede Stunde.
Das Kind wirkt sehr erschöpft, schwitzt stark und will auch viel trinken. Es mag überhaupt keine Wärme. Mittel: Bryonia C12, 5 Kügelchen jede Stunde.
|
|
|